Circusarbeit basiert auf Zusammenarbeit – gleichzeitig kommt es auf jede/n Einzelne/n an.

  • ermöglicht Erfolgserlebnisse und Grenzerfahrungen
  • fördert Ausdauer und Selbstdisziplin
  • erfordert Mut und Konzentration
  • entwickelt Gemeinschaftssinn und Fairness

Neben motorischen Zielen wie der Verbesserung des Muskeltonus, der Steigerung des Gleichgewichtssinns, einer Verbesserung der Auge-Hand-Koordination und dem Erleben neuer Bewegungsmöglichkeiten stehen auch psychologische und soziale Ziele im Zentrum der Arbeit. Diese sind vor allem das spielerische Ausprobieren neuer Situationen, Angstabbau, gestärktes Selbstvertrauen, Steigerung der Konfliktfähigkeit und nicht zuletzt die Erfahrung, sich auf andere verlassen zu können und das Gefühl zu erleben, selbst jemand zu sein, auf den andere bauen können. Im Bereich der kognitiven Ziele zeigt sich vor allem eine Steigerung der Aufmerksamkeit sowie der Wahrnehmungsfähigkeit und eine verbesserte Fehler- und Problemanalyse.

Kurzum – Circuspädagogik wirkt ganzheitlich, stärkt das Selbstwertgefühl, erweitert die körperlichen, intellektuellen und sozialen Kompetenzen und bildet langfristig die Persönlichkeit in positiver Weise.

Bei meinem Unterricht stehen Spaß und Lernerfolg der Teilnehmer/innen im Mittelpunkt. Ich orientiere mich an ihren Fähigkeiten und entwickle mit ihren individuellen Qualitäten das Spiel. Ich zeige ihnen Figuren und Übungen, die sie benutzen und durch eigene Ideen erweitern können. Die Teilnehmer/innen lassen ihrer Kreativität bei der Beschäftigung mit den Techniken aus dem Circus-Milieu freien Lauf. So entstehen Improvisationen, an denen Spieler/innen und Zuschauer/innen gleichermaßen große Freude haben.

Je nach Zeitrahmen üben die Spieler/innen Jonglagetechniken, Elemente des klassischen Clownspiels, Akrobatik und mehr. Die erlernten Grundelemente setzen wir zu Aufführungsnummern zusammen oder schmücken mit ihnen eine durchgängige Geschichte aus. Den Abschluss bildet dabei immer eine Vorstellung vor einem kleinen oder größeren Publikum.